Erik Formosa bei einer Live Performance mit Sennheiser Mikrofon

Biografie

Hi! Ich bin Erik und das ist meine kleine Lebensgeschichte! :)
1998 wurde ich in Taiwan geboren und kam im Kleinkindalter nach Deutschland. Musik habe ich schon immer geliebt, denn sie war mein Begleiter durch all die Mobbing-Zeit in der Grundschule, durch die Liebeskummer-Phasen und v.a. seit meinem 12. Lebensjahr auch durch meine Phasen der bipolaren Störung. Ich habe die Musik in jeder Lebensphase als Filter dabei, um v.a. meine negativen Emotionen und Gedanken herauszulassen. Irgendwann sagte mir jemand, ich soll meine Werke veröffentlichen. Da ich positive Energie verbreiten will, habe ich zunächst abgelehnt. Allerdings sagten manche, die privat meine Musik hörten, dass es ihnen ebenfalls als eine Art Filter hilft. Da dachte ich mir, komm, dann bringe es raus!
 

Was alles von 12 bis 21 passiert ist, erzähle ich im kommenden Album "12:21", die Produktion ist gerade in diesem Moment am Laufen! 


Grob gesagt: es lief zwischendurch gut, aber meistens kacke. Nicht nur hatte ich mit der Pubertät, der Störung und der Aufrechterhaltung meiner Maske zu kämpfen, sondern war dahinter mit Drogen und Selbstverletzung in Kontakt. Das war mit ca. 12-14 Jahren. Danach holte mich ein wundervoller Mensch aus dem Loch (das ist das zwischendurch). Doch nach 5 Jahren Liebe gewann die Dunkelheit in meinem Kopf und alles ging zu Bruch. Nach ein paar Monaten Herumprobieren und Suche nach Halt habe ich mich dazu entschlossen, mein gesamtes Dasein zu zerbrechen und neu anzufangen.

Ich habe mit 20 die Ausbildung geschmissen und bin mit gefülltem Koffer, einer Sporttasche, einem Rucksack und meiner Gitarre auf dem Rücken nach Berlin gezogen - ohne dort jemanden zu kennen, einen Job zu haben oder in einer festen Wohnung zu leben (Fun fact: Meine Eltern waren zu diesem Zeitpunkt im Peru-Urlaub). Paradoxerweise war ich trotz der psychischen Erkrankung mental so gefestigt, dass ich nie Angst hatte, es nicht schaffen zu können. Vielleicht auch gerade deswegen. Denn ich habe ultra viel geübt und Mindset-Trainings gemacht, um meine Medikamente für die bipolare Störung abzusetzen.

Und ich kann dir sagen: Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern eine Reaktion darauf, für die du dich entscheiden kannst. Und diese Entscheidung zahlt sich aus. Ich würde mich nicht als jemand mit wenig Angst oder hohem Selbstvertrauen bezeichnen, aber ich bin mutig.

Jedenfalls habe ich danach ein Studium angefangen und wieder aufgehört (irgendwie ist das echt nichts für mich), ein cooles Start-Up mit großen Zielen gefunden (DAS ist was für mich) und habe mich mit der Musik und dem Unterrichten selbstständig gemacht.

Schön, dass du da bist und danke, dass es dich gibt!
#formosafamily

Ich bin sooo gespannt auf die Zukunft.
Und wenn du bis hierher gelesen hast, dann schreibe mir irgendwo auf Insta & TikTok #1221 :)

"Ich möchte Menschen mit meiner Musik dazu inspirieren, Gefühle und Emotionen zuzulassen, anstatt alles in sich hineinzufressen. Ich weiß genau, wie sich das anfühlt und zu habe die Folgen selbst erleben dürfen.
Ich kann nicht mehr akzeptieren, dass Menschen aufgrund dessen in Selbstzweifel und Angst versinken. Das Leben ist zu kurz, um nicht das Positive in jeder Situation zu sehen."

#formosalife